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WOHNEN AM


In einer außergewöhnlichen Uferlage am Attersee hat die ehemalige geschäftsführende Gesellschafterin von Josko, Christa Wagner, einen idyllischen Familien-Zweitwohnsitz geschaffen – mit dem See und der umliegenden Natur als Mitbewohner.

TEXT: NIKOLAUS PROKOP
FOTOS: SABINE BUNGERT

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360 Grad

Ein Rundgang der besonderen Art: In diesem 360 Grad-Video lässt sich dieses Wohnhaus virtuell erleben.

 

Wohnen am Attersee

Die unmittelbare Nähe zur Natur prägt auch den Wohnstil des Interieurs: Raffiniert schlichte, nordische Modernität trifft hier auf warme, naturbelassene und kräftig gemaserte Holzflächen bei Böden und Türen, sowohl im betont großzügig angelegten Wohn- und Küchenbereich mit offenem Kamin im Parterre, der das kommunikative Herzstück des Hauses bildet, als auch in den sehr individuell ausgestatteten Privaträumen im Obergeschoss.

 

Von innovativen Ausblicken und faszinierenden Perspektiven versteht Christa Wagner so einiges. Denn nach ihrem Rückzug aus der Geschäftsleitung von Josko, die sie im vergangenen Jahr an ihren Bruder Johann Scheuringer übergeben hat, widmet sie sich nun einer sehr persönlichen Leidenschaft: Als Immobilienentwicklerin im kleinen, feinen Maßstab realisiert sie ausschließlich Projekte, die ihr ein Herzensanliegen sind und die ihr ermöglichen, ihre große Liebe zu anspruchsvollem Wohndesign auf sehr individuelle Weise zu leben – zuletzt etwa bei der Realisierung eines Hauses in Spanien oder auch zweier Wohnungen in Wien. Allzu eng gesteckte Definitionen oder gar Grenzen möchte sie dabei ihrer neuen Tätigkeit erst gar nicht auferlegen: „Jedes meiner Projekte ist völlig eigenständig und eine Reise in eine kleine Welt für sich“, wie sie selbst sagt. Doch auch, wenn Christa Wagner ihre neue Karriere in keine vorgefertigte Schublade gesteckt sehen möchte und die Freiheit genießt, ihrer ganz persönlichen Berufung folgen zu können: Eine beeindruckende Visiten­karte gibt es dafür trotzdem.

 

 

sollte Teil unseres neuen Wohnambientes werden, ich wollte den See in mein Haus hinein holen.

CHRISTA WAGNER

 

Denn ihr erst vor Kurzem fertig gestelltes Privathaus am Attersee ist ein ungemein stimmiges Beispiel dafür, wie sie mit stilsicherem Blick und fachkundiger Hand aus einem ursprünglich eher identitätslosen Rustikal-Bau aus den achtziger Jahren ein wahres Wohnparadies direkt am Seeufer geschaffen hat – einerseits als entspannten Zweitwohnsitz für sich selbst, andererseits aber auch als Treffpunkt und kommunikative Drehscheibe für eine große Familie und deren ebenso großen Freundeskreis.
"Als ich dieses Haus entdeckt habe, war meine erste Frage sofort: Wie bringe ich den See, wie bringe ich die Natur hinein in mein Haus?“, erzählt Christa Wagner. Gelungen ist ihr dies, indem die gesamte Hausfront zum Seeufer hin vom Boden bis zum Giebel als riesiges Panoramafenster geöffnet wurde. Das über zwei Wohnebenen reichende Platin Blue-Ganzglas-System von Josko erschließt nun den atemberaubenden Blick über den See und lässt die Grenzen zwischen Natur und Gebäude harmonisch ineinander übergehen.
Die sehr individuell ausgestatteten Privaträume im Obergeschoß bieten Platz für eine siebenköpfige Familie und sind mit ihren Einrichtungsdetails jeder ein Unikat für sich.

 

Ein riesiges, über die gesamte Fassadenbreite reichendes Josko Platin Blue-Panoramafenster bietet einen herrlichen Ausblick über den See vom gesamten, betont großzügig gestalteten Wohnbereich aus.

 

Die unmittelbare Nähe zur Natur prägt auch den Wohnstil des Interieurs: Raffiniert schlichte, nordische Modernität trifft hier auf warme, naturbelassene und kräftig gemaserte Holzflächen bei Böden und Türen, sowohl im betont großzügig angelegten Wohn- und Küchenbereich mit offenem Kamin im Parterre, der das kommunikative Herzstück des Hauses bildet, als auch in den sehr individuell ausgestatteten Privaträumen im Obergeschoß: „Eine der größten Herausforderungen bei der Renovierung sieht man dem Haus von außen gar nicht an“, lacht Christa Wagner. „Wir sind eine Patchwork-Familie mit insgesamt fünf Kindern, hier sechs Schlafzimmer und Badezimmer unterzubringen, war eine sehr spezielle Aufgabe. Aber das Haus wirkt immer noch ungemein geräumig, selbst wenn die ganze Familie versammelt ist – und der Blick auf den See als stiller, großer Nachbar gibt einem stets das Gefühl, hier in einem Haus ohne Grenzen zu wohnen.“

 

 



mit
Christa Wagner

Christa Wagner hat sich einen Lebenstraum erfüllt – und realisiert Wohnprojekte, die sie persönlich mit Begeisterung und Freude erfüllen, im kleinen, feinen Rahmen.

Sie sind heute nicht nur als InteriorDesignerin tätig, sondern in gewisser Weise auch als Immobilienentwicklerin im sehr persönlichen Maßstab, indem Sie außergewöhnliche Objekte suchen, finden und anspruchsvoll ausstatten und gestalten. Wie würden Sie eigentlich selbst Ihre neue Tätigkeit bezeichnen?

Ich würde mich gar nicht als Designerin oder Immobilienentwicklerin im klassischen Sinn definieren, und ich finde es auch gar nicht nötig, meiner neuen Tätigkeit irgendein genaues Etikett aufzukleben. Ich folge einfach meinem Herzen und realisiere nur Projekte, zu denen ich einen engen persönlichen Bezug habe – jedes davon ist völlig anders und eigenständig und eine Entdeckungsreise in eine kleine Welt für sich. Und so individuell und persönlich, wie ich derzeit arbeite, glaube ich gar nicht, dass es noch ein zweites Unternehmen auf der Welt gibt, das ähnlich funktioniert wie ich (lacht).


Verraten Sie uns ein wenig über Ihr Erfolgsgeheimnis als Geheimtipp-Scout?

Ich werde ja oft auch hier am See gefragt: „Christa, wie hast du eigentlich dieses großartige Haus gefunden?“ Und ich antworte dann immer: Indem man mit wachen, offenen Augen und Ohren durchs Leben geht, hartnäckig bleibt, wenn man etwas Schönes entdeckt hat und auch persönlich gut vernetzt ist – durch meine Tätigkeit bei Josko habe ich ja sehr gute Kontakte zur Bau- und Immobilienbranche. Wenn eine Immobilie erst einmal im Internet steht, ist sie ja kein Geheimtipp mehr – ich vertraue da lieber auf meine Intuition und mein persönliches Netzwerk.


Was waren die größten baulichen Herausforderungen, als Sie Ihren eigenen, privaten Wohn-Geheimtipp hier am Attersee entdeckt haben?

Wenn ich ein Projekt realisiere, wenn ich ein Haus oder einen Raum betrete, stelle ich mir immer zuerst die Frage: Was ist das Schöne hier, was ist das Potenzial, das es hier zu entdecken gibt? Und im Fall dieses Hauses war die Antwort ganz klar: Ich wollte den See, ich wollte die Natur hinein in mein Haus holen – deshalb die große seeseitige Glasfront sowohl im Wohnbereich im Parterre als auch im Obergeschoß. Ich habe dieses Haus zuerst als Bau in diesem nicht wirklich authentischen neuen Alpin-Stil vorgefunden, den man in Österreich sehr häufig sieht und den ich persönlich nicht sehr ansprechend finde. Aber dafür hatte das Haus einen sehr guten Grundriss, den ich unverändert beibehalten habe. Die Bauordnung hier am Seeufer setzt ja ohnehin relativ enge Grenzen des Möglichen – also haben wir bei der Neukonzeption einfach die Kanten der ursprünglichen Balkone aufgenommen und mit der neuen Glasfassade sozusagen in das Haus hineingeholt.


WAS WAR ABGESEHEN VON DIESEM HAUS EINES DER INTERESSANTESTEN PROJEKTE, DIE SIE IN LETZTER ZEIT REALISIERT HABEN?

Zum Beispiel ein Haus auf Mallorca, bei dem ich auch die Bauleitung übernommen habe – einerseits, um das Land besser kennen zu lernen, andererseits aber auch, um die lokalen Handwerker und ihre Arbeit genauer kennen zu lernen. Eine sehr spannende Erfahrung, da mir bei meiner Arbeit das Authentische und der regionale Faktor sehr wichtig sind, in Österreich ebenso wie im Ausland.


Welche spannenden Zukunftspläne und neuen Perspektiven sehen Sie für sich im Rahmen Ihrer neuen Tätigkeit?

Wenn ich etwas mache, mache ich es mit vollem Einsatz. Und genauso, wie ich bei Josko mein ganzes Herzblut in meine Tätigkeit gelegt habe, habe ich jetzt sehr konsequent einen neuen Lebensabschnitt gestartet: Ich achte sehr darauf, mit meinem neuen Unternehmen und meinen Projekten klein und fein zu bleiben, meinen Terminkalender nicht gleich drei Monate im Vorhinein zu füllen und nur Projekte zu übernehmen, die mir wirklich Freude bereiten. Wenn ich hohe Lebensqualität für meine Kunden schaffen will, ist auch meine eigene Lebensqualität ein wichtiger Faktor: Begeisterung und eine gewisse Form der Entspanntheit sind eine sehr gute Kombination, wenn es ums Wohnen geht (lacht).


 

Fließende Übergänge zwischen innen und außen finden hier nicht nur dank des großflächigen Ganzglas-Systems FixFrame statt: Die Hebeschiebetür lässt sich übers Eck öffnen und schafft so eine erhebliche Vergrößerung des Wohnraums. Zudem sorgt der Smart Mix aus farblich abgestimmten Fenstern, Türen und Böden in Eiche N13 pearl grey für ein nahtloses Design-Konzept.
FACTS
OBJEKT
Privat-Seevilla Christa Wagner

STANDORT
Weissenbach am Attersee (A)

ARCHITEKTEN
Christa Wagner
Dipl. Ing. Herbert Wallner sen.

JOSKO PRODUKTE

Ganzglas-System & Hebeschiebetür: 
Platin Blue und Platin Blue HS 

Holz/Alu-Fenster & Terrassentür: 
Platin 82
Oberfläche außen: 
Alu RAL 9005 schwarz matt
Oberfläche innen: 
Eiche N16 black pearl

Haustür: 
Well Come Nevos Alu
Oberfläche innen: 
Eiche Alt N14 moohreiche natur

Innentür: 
Prado V - MET56
Oberfläche innen: 
Wildeiche Stammform N14 moohreiche natur


Böden:  
Storico Diele
Eiche N14 moohreiche natur wildastig

 

LIVING 

DER NEUE LAND- HAUSSTIL


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Schalen
Rina Menardi © www.rinamenardi.com
Tisch
Pippy Oak Dining
© Galvin Brothers
Hängeleuchte
Smash von Foscarini with Diesel © Foscarini
Lounge Chair
BIC Loungechair, Lema
© Lema
Lammfelle
Lammfell grau, Interio
© Interio
Terrassentür
Platin 82
Eiche N16 black pearl
Freihängender Kamin
Focus
© gyrofocus
Farben
Haustüre
Nevos mit vollem Türblatt – innen Eiche Alt N14 Moohreiche natur
Wandlampe
Warren Wall Lamp. Design: Søren Rose Studio. © Menu
Daybed
completely imperfect daybed
© Galvin Brothers

 

 

HELENE DEISENHAMMER

VOM PROFI
HELENE DEISENHAMMER
Interiorexpertin


WelcheN WOHNSTIL HAT CHRISTA WAGNER FÜR Diese SEEVILLA GEWÄHLT?

Der neue Landhausstil lässt Träume wahr werden, romantisch und individuell, zugleich aber auch modern und zeitgemäß. Er erfüllt den Wunsch nach Geborgenheit und Wärme, ist zugleich aber auch funktionell und alltagstauglich.



wELCHE DETAILS KENNZEICHNEN DEN NEUEN LANDHAUSSTIL?

Die Farbgebung ist erdig und natürlich, etwa Holz-, Leder- und Weißtöne, aber auch mit dem einen oder anderen Farbakzent. Der Stil kann hip und modern und zugleich trotzdem klassisch sein. Ausgewählte Vintageobjekte mischen sich mit Landhausmobiliar und Sammlerstücken und schaffen so eine kreative Atmosphäre.

 


Die Renovierung der Familienvilla von Christa Wagner – natürlich mit Josko.
Ganzglas-System Platin Blue und Holz / Alu-Fenster Platin

Völlige Flächenbündigkeit. Die Entscheidung für ein Ganzglas-System heißt bei Josko nicht, dass Sie auf integrierbare Fenster verzichten müssen. Platin 82 ergänzt auf harmonische Weise, ist innen und außen bündig und fügt sich beeindruckend diskret in schlichte und behagliche Architektur ein.
Pflegeleicht. Die Platin-Serie ist aufgrund der eleganten flächenbündigen Optik auch besonders reinigungsfreundlich, und das Profil ist angenehm leicht sauber zu halten.
Echtes Holz, durch und durch. Platin Plus überzeugt mit maximaler Natürlichkeit bei Dämmung und Material dank Eiche aus nachhaltiger, zertifizierter und regionaler Forstwirtschaft, die auch im Inneren des Fensters der Natürlichkeit Rechnung trägt.

 

Schräge Glasfalzwange. Keine Glasleisten. Keine Fugen. Dafür High-End-Holzdesign. Die schräge Glasfalzwange bei Platin sorgt mit ihrer durch­gängigen Holzmaserung nicht nur für eine edle Optik, sondern bringt auch den bauphysikalischen Vorteil mit sich, dass Kondensat zum einen abrinnen und zum anderen nicht in eine Leimfuge einrinnen kann.
Schlank. Stabil. Designstark. Eine echte Teamleistung schaffen Platin Blue und die Statiklisene. Beide sind schlank, hochstabil und nebenbei designstark. Auch harmonieren sie perfekt im Ton. Zur schwarzen Pulverbeschichtung passt der neue Smart Mix-Ton N16 black pearl perfekt.


haustür

Sicher harmonisch aufeinander abgestimmt. Die Nevos Haustür mit 5-fach Verriegelung und starkem 90 mm Türblatt ist nicht nur technisch auf vieles gerichtet, sondern setzt auch im Design Akzente. Die neue Oberfläche Wildeiche Stammform (Farbton im Bild: N14 Moohreiche natur) harmoniert gekonnt mit dem Naturholzboden in N14 Moohreiche natur. Ein echt starkes Team!
 
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